Gesundheit und Krankheiten beim Australian Cattle Dog

Hier finden Sie eine stetig wachsende Informationssammlung zum Thema Gesundheit beim Australian Cattle Dog.

Zum Glück ist der Cattle Dog eine Rasse ohne körperliche Übertreibungen, die ihm das Leben schwer machen würden. Trotzdem kommen natürlich auch beim Cattle Dog immer wieder Krankheiten vor, die eine erbliche Ursache haben können. Deshalb ist es wichtig, bei der Auswahl des Züchters sorgfältig vorzugehen.

Jeder Welpenkäufer sollte den Züchter seines Vertrauens darauf ansprechen und sich die entsprechenden Gesundheitsatteste der Elterntiere zeigen lassen.

Wirbelsäulenerkankungen DISH und SD

SD (Spondylose, Spondylosis deformans) ist eine entzündliche, durch Verschleiß verursachte Erkrankung der Wirbelsäule. Sie ist meist schmerzhaft für den Hund, da Bandscheiben oder Nervenwurzeln betroffen sein können. Eine erbliche Komponente ist möglich, aber nicht wesentlich.

DISH (diffuse idiopathische Skelett-Hyperostose) ist eine nicht entzündliche Verkalkung des unteren Längsbandes der Wirbelsäule. Sie ist in der Regel nicht schmerzhaft für junge Hunde, die Folgen machen sich erst im Alter bemerkbar. DISH ist hoch erblich, es wird ein dominanter Erbgang vermutet. Noch gibt es keinen Gentest für DISH, deshalb rät der ACDCAut allen Welpeninteressenten, nur dort einen Welpen zu kaufen, wo beide Elternteile ein DISH-freies Wirbelsäulenröntgen vorweisen können.

Falls Sie einen von DISH betroffenen Cattle Dog besitzen, bitte unterstützen Sie die Forschung im Interesse unserer Hunde und senden ein Röntgenbild und eine Blutprobe nach Bern!

Ausführliche Informationen zu DISH und dem 2014 angelaufenen Forschungsprojekt an der Universität Bern finden Sie hier.

Taubheit

Die angeborene, vererbte Taubheit des Australian Cattle Dog hängt mit dem Farbgen "extreme white spotting" zusammen, Cattle Dog Welpen werden ja überwiegend weiß geboren, die charakteristische Stichelung oder Tüpfelung setzt erst mit 3 Wochen ein.

Etwa 12 % aller Cattle Dogs sind aufgrund dieser rassetypischen Färbung auf einem oder auf beiden Ohren taub. Ein auf 37 % erhöhtes Risiko besteht für Welpen, wo ein Elternteil taub oder halbtaub ist. Ein verringertes Risiko von nur 5 % besteht für Cattle Dogs mit großen Gesichtsmasken oder Körperflecken.

Als Welpenkäufer sollte man sich die audiometrischen Hörtests (BAER-Test) der Elterntiere zeigen lassen und keinen ungetesteten Welpen kaufen.

Informationen zur Taubheit finden Sie hier.

Primäre Linsenluxation (PLL)

Die PLL ist eine erbliche Augenerkrankung, bei der es zu einer Luxation (Verlagerung) der Linse in die vordere Augenkammer kommt. Als Folge der Luxation treten Schmerzen und vermehrter Tränenfluß auf, unbehandelt entsteht durch die Erhöhung des Augendruckes ein Glaukom (Grüner Star) und das Tier erblindet. Es kann im schlimmsten Fall auch notwendig werden, das betroffene Auge zu entfernen, um dem Hund die Schmerzen zu nehmen.

Die der PLL zugrunde liegende Punktmutation folgt einem autosomal rezessiven Erbgang, das bedeutet betroffenen Hunde tragen zwei Kopien des defekten Allels. Es gibt einen Gentest, mit dessen Hilfe Verpaarungen so geplant werden können, dass keine betroffenen Welpen auf die Welt kommen.

Informationen zur PLL- zusammengestellt von Dr. Sabine Helmes - finden Sie hier.

Netzhautablösung (PRA)

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Hüftgelenksdysplasie HD

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Ellbogendysplasie ED

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